Daniel Rozin – Digital Computing (Creative Code, John Maeda)

12. November 2009

Daniel Rozin ist ein New Yorker Interaktionskünstler und -entwickler. Er zählt zu den Mitgliedern des New York University Interaktive Telecommunications Program. Bekannt wurde Rozin durch seine zahlreichen digitalen Spiegel.

Computer werden in naher Zukunft nicht mehr als solche erkennbar sein, sondern durch alltägliche, physische Gegenstände ersetzt. Diese Entwicklung, auch “physical computing” genannt, basiert auf zwei wissenschaftlichen Disziplinen. Zum einen nennt Rozin die Informatik mit ihrer klaren, theoretischen und freien Form, ohne Grenzen und Beschränkungen. Auf der anderen Seite steht der physikalische Teil des “physical computing” mit einer Vielzahl von Begrenzungen (physikalische Gesetze, Kosten, Abnutzung, Unberechenbarkeit der realen Welt).

Entwickler des “physical computing” sind größtenteils aus diesen beiden Disziplinen, wobei sich die Software – Entwicklung und die Entwicklung materieller Technik stark unterscheiden. Programme bestehen zunächst aus einer Grundfunktionalität und wachsen mit der Zeit zu komplexen Gebilden. Physische Objekte dagegen besitzen anfangs hohe Anforderungen. Sie werden letztendlich so weiterentwickelt, dass sie einfach zu produzieren, zu warten sowie intuitiver zu benutzen sind.

Rozin erwartet eine neue Generation von Entwicklern/Designer, die die genannten Disziplinen des “physical computing” in einer Person vereinen und die Vorteile beider Aspekte für die Entwicklung einzigartiger Alltagsgegenstände nutzen.

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